Jul
29
2014

Fotos drucken – das Fotobuch

Haben Sie bereits die perfekten Bilder gemacht? Dann ist es an der Zeit, diese auf Papier zu bringen! Dabei gibt es so einige Möglichkeiten – gerade um viele Fotos in einem handlichen Format aufzubereiten und zur Schau zu stellen eignet sich aber eine ganz besonders: das Fotobuch.

Zwischen 20 und 200 Bilder lassen sich so in verschiedenen Formaten in ein praktisches Buch drucken. Doch dabei gibt es viel zu beachten, denn Fotobuch ist nicht gleich Fotobuch. In diesem Artikel gehen wir deswegen näher auf die einzelnen Merkmale ein, damit Sie Ihre Fotos auch in einer Qualität drucken lassen können, die sie verdient haben.

Fotobuch Arten

Beim Druck von Fotob¸chern gibt es grundsätzlich zwei verschiedene Arten zu unterscheiden: Belichtung und Digitaldruck. Allgemein lässt sich sagen, dass die Fotobelichtung bessere Ergebnisse erzeugt. So lässt sich bei einem Digitaldruck meist ein feines Raster erkennen, welches aber bei einigen Anbietern nur noch bei genauem Hinsehen zu finden ist. Zusätzlich können beim Digitaldruck auch farbliche Abweichungen zu den ursprünglichen Fotos entstehen, da hier üblicherweise mit einem CMYK Farbraum gedruckt wird, während die Fotos üblicherweise im RGB Farbraum abgespeichert werden. Für besonders gute Schärfe und Farbtreue ist deswegen immer die Fotobelichtung vorzuziehen – leider müssen Sie dafür aber auch tiefer in die Tasche greifen!

Bindungen

© Arcyd - Fotolia.com

© Arcyd – Fotolia.com

Bei der Bindung gibt es insgesamt 4 verschiedene Möglichkeiten. Die einfachste ist dabei die Ringbindung, bei der die einzelnen Seiten einfach mit mehreren Ringen ähnlich einem College-Block zusammengehalten werden. Meistens wird diese Bindung blofl f¸r kleinere Fotob¸cher mit einer geringen Seitenanzahl angeboten. Ähnlich verhält es sich auch mit der Heftbindung, bei der jeweils Doppelseiten in der Mitte zusammengebunden werden. Gerade hier ist eine größere Anzahl an Seiten nicht mehr ohne Weiteres möglich, so dass Fotobücher mit Heftbindung üblicherweise nur für Hefte mit 20 bis 30 Seiten angeboten werden. Für die gröfleren Fotobücher eignen sich dann vor allem Klebebindung und Leporello-Bindung. Die Klebebindung ist vergleichbar mit der Bindung eines Taschenbuchs: Die Seiten werden einfach am Cover angeklebt. Dadurch sind Fotobücher mit beliebiger Dicke möglich, allerdings lassen sich die Seiten nicht perfekt umklappen – sie biegen sich in der Mitte durch. Das Problem lässt sich dann mit einer Leporello-Bindung lösen, die in der Regel allerdings auch noch einmal teurer ist. Hierbei lassen sich die Seiten flach umklappen, so dass eine ebene Fläche entsteht. Das eignet sich vor allem für Aufnahmen, die sich ¸ber zwei Seiten erstrecken.

Cover

Schliefllich muss für ein Fotobuch noch ein Cover ausgewählt werden. Einfache und günstige Varianten sind durchsichtige Plastikcover oder – bei einer Heftbindung – auch einfach gar kein Cover! Des Weiteren können Sie noch zwischen Softcovern, welche einfach aus etwas dickerem, bedruckbarem Papier bestehen, Hardcovern, die ähnlich wie bei einem gebunden Buch aus einem festen Material bestehen, unterschiedliche Oberflächen aufweisen und auch teilweise bedruckbar sind, oder Lederbindungen, die im Prinzip ein Hardcover aus Leder darstellen.

Fotobuch Anbieter

Wissen Sie nun, was für ein Fotobuch für Ihre Fotos geeignet ist, muss noch ein Anbieter gefunden werden, der dieses für Sie druckt. Da es grofle Qualitäts-Unterschiede gibt, raten wir Ihnen, einen Test der verschiedenen Fotobuch Anbieter (etwa auf dieser Seite) durchzulesen, um sich so ein besseres Bild machen zu können.

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)

Einen Kommentar hinterlassen

Sag´s weiter